Die nächsten Termine für die Weiterbildung zum Elternguide stehen fest


Quelle Bild: Gezeichnet von Maren Fischer

Weit mehr als 300 ausgebildete Elternguides seit Ende 2017 zeigen das große Interesse an dieser Weiterbildung, die von elvisory gemeinsam mit Alice Güntert von der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH ins Leben gerufen wurde. 

Wir bieten die Weiterbildung als 2-tägige Präsenzveranstaltung bundesweit als Verbundlösung z.B. in Zusammenarbeit mit dem Bündnis für Familie in der Region oder der Wirtschaftsförderung an. Außerdem bieten wir die Weiterbildung im virtuellen Format an. In diesem Fall werden die Inhalte, die vermittelt werden, auf vier Vormittage aufgeteilt. Damit ist auch eine Teilnahme für Teilzeitbeschäftigte möglich. 

Bitte kommen Sie auf uns zu - info@elvisory.de

Zur Zeit sind Anmeldungen für die folgenden Termine möglich (die Unterschiede der Teilnehmergebühren ergeben sich regional aufgrund von Raummieten, bzw. Dank Bezuschussung der Veranstalter).

19. + 20. September 2024 sowie am 10. + 11. Oktober 2024, jeweils 9:00 - 13.30 Uhr, ​Online-Veranstaltung. Preis 549,00 Euro zzgl. MwSt., inkl. Unterlagen, einer umfassenden, praxiserprobten Checklistenbox sowie einem Zertifikat
Anmeldung über: nadja.alber@elvisory.de

23. + 24. Januar 2025 sowie am 30. + 31. Januar 2025, jeweils 9:00 - 13.30 Uhr, ​Online-Veranstaltung. Preis 549,00 Euro zzgl. MwSt., inkl. Unterlagen, einer umfassenden, praxiserprobten Checklistenbox sowie einem Zertifikat
Anmeldung über: nadja.alber@elvisory.de

Auszeichnung „Uff. Familienfreundlich in Offenbach“

In den inspirierenden Räumlichkeiten des Klingspor Museums in Offenbach fand am 23. August 2019 die Auszeichnung „Uff. Familienfreundlich in Offenbach“ statt. Im Rahmen der Veranstaltung hat Christiane Kuntz-Mayr einen Vortrag zu familiensensibler Unternehmenskultur beigetragen. Zur Pressemitteilung und zum Aktionsplan für die Gleichstellung von Frauen und Männern in Offenbach.

Bild: © Stadt Offenbach / Dominik Buschardt

elvisory beim Social Entrepreneurs Day in Karlsruhe

Quelle: eigenes Bild

Juli 2019: elvisory beim Social Entrepreneurs Day für eine gerechtere Welt und für mehr Familienfreundlichkeit in der Krypta der Evangelischen Stadtkirche in Karlsruhe.
Mittels der Methode des Design Thinkings diskutierte Nadja Alber mit einer Gruppe von Teilnehmenden den Einsatz von Familienbeauftragten in Unternehmen und führte kurze Interviews mit potentiellen Nutzern. Fazit: Beschäftigte wünschen sich mehr Unterstützung bei den Themen Arbeitszeit, Kinderbetreuung und Flexibilität. Auch nicht Alleinerziehende sprachen sich für deutlich mehr Unterstützung seitens der Arbeitgeber für Alleinerziehende aus.
Andere Themen waren z.B. die Kirche und der Umgang mit Homosexualität, Räume für natürliches Wachstum zu schaffen wie z.B. Wachstum der Menschen im Einklang mit der Natur oder auch Meditation am Arbeitsplatz für erfolgreiche Meetings.

Fachgespräch „Vielfalt als Chance – Alternative Wege der Fachkräftebindung“

Quelle: eigenes Bild

Am 06. Juni 2019 fand in Weinheim im Alten Rathaus das Fachgespräch „Vielfalt als Chance – Alternative Wege der Fachkräftebindung“ statt.
Eingeladen hatten die Wirtschaftsförderung der Stadt Weinheim, die Kontaktstelle Frau und Beruf Mannheim sowie das Welcome Center Rhein-Neckar. Nadja Alber moderierte die Veranstaltung und veranschaulichte den Teilnehmenden durch eine praktische Übung, wie vielfältig sie selbst alle sind. Regina Schäfer, Beraterin Kontaktstelle Frau und Beruf, zieht ein positives Resümee: „Der Vortrag sowie die Moderation waren sehr gut. Die Methoden mit der vorherigen Abfrage der Teilnehmenden und die Feedback-Runde haben die Veranstaltung gut abgerundet. Die Diskussion war gut moderiert und gestaltet und wir waren sehr zufrieden.“ Hintergrund: Ein bewusster Umgang mit den Personalressourcen und die Etablierung einer vielfaltsbewussten Unternehmenskultur gewinnen in einer globalisierten Welt zunehmend an Bedeutung. Vielfältige Belegschaften stehen für mehr Flexibilität, Kreativität und Innovation im Unternehmen. Doch was genau bedeutet „Diversity“ im Unternehmenskontext und wie kann eine vielfaltsorientierte Personalpolitik aussehen? Mit viel Begeisterung teilte Uwe Seehaus, Personalleiter Naturin Viscofan GmbH in Weinheim, seine Erfahrungen sowie Best Practice Beispiele aus seinem Unternehmen und lobte das Weinheimer Bündnis für Ausbildung. Mehr unter: https://zweiburgen-talente.de/

Elternguideausbildung in Karlsruhe ein voller Erfolg

Die erste Elternguideausbildung in Karlsruhe wurde von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern sehr positiv bewertet. Mehr dazu bei der TechnologieRegion Karlsruhe. Auf jeden Fall freuen wir uns schon auf den nächsten Termin am 3. Juli und 10. Juli 2019 in Karlsruhe wieder in Kooperation mit der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH und dem Arbeitgeberforum Karlsruhe. Anmeldung über nadja.alber@elvisory.de

Unternehmen zweifeln am Homeoffice – das ist kurzsichtig: Artikel von Nadja Alber erreicht bei XING Klartext mehr als 16000 Leserinnen und Leser

Nadja Alber
Quelle: Lars Botz

2013 holte Yahoo seine Beschäftigten vom Homeoffice zurück ins Büro

Seitdem ist die Skepsis gegenüber der Arbeitsform wieder stark gestiegen

Dabei ist es das Topangebot, um Familie und Beruf zu vereinbaren – oder?

Seitdem der IT-Konzern Yahoo 2013 sämtliche Beschäftigte, die im Homeoffice gearbeitet hatten, wieder zurück ins Büro geholt hat, sind dem Unternehmen weitere gefolgt. Da fragen sich doch viele: Warum? Wurde Homeoffice nicht im vergangenen Jahrzehnt als das Topangebot zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf gesehen? So hieß es noch 2016 in einem Bericht des Bundesfamilienministeriums: „In mobilen Arbeitsformen liegt ein großes Potenzial für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf – das aber noch nicht ausreichend genutzt wird.“

In der entsprechenden Umfrage zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf sagten 93 Prozent der Befragten, die ein Homeoffice nutzen, dadurch Familie und Beruf besser miteinander vereinbaren zu können, Familienaufgaben und berufliche Pflichten partnerschaftlicher zwischen Müttern und Vätern aufzuteilen und Zeit für die Familie zu gewinnen. Zudem hat die SPD erst vor wenigen Tagen in einem Positionspapier versprochen, das Recht auf Homeoffice sogar gesetzlich zu verankern.

Nicht jeder Mitarbeiter kann Homeoffice – aber warum es deshalb ganz verbieten?

Losgelöst von einer besseren Vereinbarkeit ist auch der Vorteil für den Arbeitgeber bekannt: Arbeiten von zu Hause steigert die Produktivität. Dies belegt auch eine aktuelle Studie der Stanford University Für unsere Umwelt hat es ebenfalls einen positiven Nebeneffekt, da durch den Wegfall der Wegstrecken mit dem Auto CO2-Emissionen eingespart werden. Einige Unternehmen verrechnen diese wegfallenden Strecken bereits bei ihrem ökologischen Fußabdruck.

Wie kommt es also, dass selbst fortschrittlich erscheinende Unternehmen nun an dieser Stelle zurückrudern? Diese Frage stellte ich jüngst einem Geschäftsführer, der hier anonym bleiben möchte. Er antwortete: „Wir müssen alle Mitarbeiter gleich behandeln, doch Homeoffice ist nur etwas für High Performer und Menschen, die sich gut selbst organisieren können. Wir können das nicht jedem anbieten.“ Aha, dachte ich. Vertrauen ist gut, aber Kontrolle ist besser? Wohl kaum. Warum die bestrafen, die – egal an welchem Ort – einen guten Job machen, statt sich damit auseinanderzusetzen, warum möglicherweise manch ein Beschäftigter nicht die Leistung bringt oder erbringen kann, die erwartet wird.

Kommunikationsproblematiken sind vorgeschoben

Ein weiterer Grund für die Abschaffung des Homeoffice – oder dafür, es gar nicht erst damit zu versuchen – ist angeblich die Problematik in der Kommunikation innerhalb eines Teams. Wenn täglich jemand anderes nicht vor Ort im Büro ist, wird es schwierig, das Team zumindest einmal in der Woche gemeinsam an einen Tisch zu bekommen. Doch sollte es nicht auch hier Ideen zur Lösung geben? Es sollte doch ein Leichtes sein, einen festen Tag in der Woche zu bestimmen, an dem jeder, egal ob Vollzeit- oder Teilzeitkraft, im Büro ist.

Sicher wird man es so nicht jedem recht machen können, doch könnte dies ein Kompromiss sein. Nicht immer ist es sinnvoll, von zu Hause zu arbeiten – und nicht jeder möchte das auch. Wichtig ist es, eine passende Lösung für das jeweilige Unternehmen und die Beschäftigten zu finden.

Christiane Kuntz-Mayr zu Gast bei „Wir gestalten Zukunft“

Mit Lern- und Experimentierräumen in die digitale Arbeitswelt

Am 18. Januar 2019 fand in Berlin die Konferenz zum INQA-Projekt „WING“ statt. Bei der hochkarätig besetzten Veranstaltung wurde eindrucksvoll aufgezeigt, wie Lern- und Experimentierräume erfolgreich dazu beitragen, dass die Menschen in den Unternehmen selbst zu den Gestalterinnen und Gestaltern der digitalen Arbeitswelt werden.

Dokumentation der Konferenz

Zwar standen bei Projekt „WING“ größere Unternehmen im Fokus - die Erkenntnisse aus diesem Projekt werden jedoch auch sehr erfolgreich im Rahmen des Förderprogramms unternehmensWert:Mensch plus bei KMUs mit bis zu 250 Beschäftigten umgesetzt. Ich hoffe sehr, dass es eine weitere Konferenz geben wird, bei der neben den großen Unternehmen auch die KMUs von ihren Erfahrungen mit den Lern- und Experimentierräumen berichten und damit aufzeigen, wie wirkungsvoll und erfolgreich sie ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Gestaltung ihrer Zukunft beteiligen.


elvisory beim CyberForum Infomarkt im Oktober 2018

Quelle: eigenes Bild

Das CyberForum bietet neuen Mitgliedern die Möglichkeit, sich im Rahmen des Infomarktes vorzustellen. Der Termin am 18.10.2018 passte für uns perfekt und wir konnten uns und unser Portfolio vorzustellen.

Nach spannenden Ein- und Ausblicken in unternehmerisches Denken und Handeln im Gespräch zwischen David Herrmanns, Geschäftsführer des CyberForum mit Bastian Deck, Geschäftsführer der AXOOM Solutions GmbH, ergaben sich für uns viele Möglichkeiten zum Austausch mit anderen Mitgliedern des Forums. Tolle Gespräche, interessante Menschen, eine aufgeschlossene Atmosphäre,.. wir freuen uns, Mitglied zu sein!

 

Familienbewusstere Unternehmenskultur durch qualifizierte betriebliche Elternguides

 

©Hessenstiftung, Michael Pyper

Erfolgsfaktor Elternguide: Kennt das Unternehmen und die Firmenkultur und weiß, worauf es ankommt.  

Das war die These, die die Teilnehmer des Workshops IV im Rahmen der Veranstaltung der Hessenstiftung Für mehr Zeit mit Kindern am 24. September 2018 mit Christiane Kuntz-Mayr diskutiert haben.

Grundsätzlich bestand Einigkeit, dass Elternguides wesentlich dazu betragen, die vier Elemente einer familienfreundlichen Unternehmenskultur (siehe auch:  https://www.erfolgsfaktor-familie.de/fileadmin/ef/Wissenplattformfuer_die_Praxis/Kulturstudie.pdf) zu stärken.  

In der angeregten Diskussion wurde auch intensiv darüber diskutiert, wer geeignet ist für die Aufgabe als Elternguide, und wie es gelingt, diese Rolle wirksam im Unternehmen zu verankern. Beides sind wesentliche Inhalte der Qualifizierung zum Elternguide, die seit Ende 2017 von elvisory in Kooperation mit Verbundpartnern angeboten wird.

©Hessenstiftung, Michael Pyper

Elternguides stärken die vier Elemente der familienfreundlichen Unternehmenskultur im Hinblick auf die 

  • Passgenauigkeit der Maßnahmen: da der Elternguide das Unternehmen und die Gegebenheiten bestens kennt, ist sichergestellt, dass die Maßnahmen zu den Bedürfnissen der Beschäftigten und den Möglichkeiten des Unternehmens passen.   
  • Rolle der Führungskraft: der Elternguide unterstützt die Führungskräfte bei Fragestellungen zur Vereinbarkeit wie z.B. Unterstützung bei der Rückkehr aus der Elternzeit.
  • Transparenz, Kommunikation und Kooperation: der Elternguide stellt sicher, dass alle im Unternehmen über die Angebote zur Vereinbarkeit informiert werden und gewährleistet, dass die verschiedenen Akteure im regelmäßigen Austausch miteinander stehen. Außerdem wird durch die Etablierung des Elternguides für alle deutlich, dass Vereinbarkeit ein wichtiges Thema im Unternehmen ist. 
  • Verbindlichkeit und Regeln: der Elternguide trägt mit dazu bei, dass Vereinbarungen erstellt und beachtet werden. 

 

Elternzeit: Kind da, Job weg?

Kehren Mütter oder Väter aus der Elternzeit zurück, landen vor allem Frauen oft in der „Teilzeitfalle“. Ein gesetzliches Rückkehrrecht soll dieses Schicksal beenden. Doch noch ist es nicht umgesetzt.

Nadja Alber trifft im XING Klartext mit diesem Thema offenbar den Nerv. Fast 6000 Lesezugriffe zeigen, wie hoch das Interesse ist. Lesen Sie den Beitrag bei XING.